Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension - Battle Island

Hey Leute,
ich habe letztes Jahr (2016) das Buch ´Battle Island´ vom Bloggerportal zugeschickt bekommen.

Klappentext:
Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ...

Schreibstil:
Ich habe mich relativ gut in die Geschichte hineinlesen können, aber wahrscheinlich nur, weil ich dank des Klappentextes wusste, wo sich die Protagonistin gerade befand. Das Buch konnte mich nicht wirklich packen und ich habe dadurch immer wieder andere Bücher zwischendrin gelesen. Der Schreibstil war ´nicht wirklich meiner. Etwas zu detailliert und die Spannung, kam nicht wirklich an.
Schlimm fand ich auch die ganzen Beleidigungen und Schimpfwörter, die von Anfang an sehr zahlreich gebrauch gefunden haben. Wie sagt man immer? Weniger ist mehr.

Charaktere:
Die Charaktere waren zwar sehr Detailreich beschrieben, allerdings konnte man ihnen die Gefühle nicht wirklich abnehmen, egal in welcher Hinsicht. Außerdem waren alle von Klischees nur so überladen. Reiches Mädchen das Aufmerksamkeit durch Drogen will. Kleines Mädchen, das nur mit einer Puppe schlafen kann. Blonde, herzlose Zicke. Abgesehen davon, fand ich sie alle Oberflächlich. Komisch fand ich auch, dass zum Beispiel Lou in den Battles als intelligent und sportlich beschrieben wurde, aber außerhalb sehr naiv war.

Story:
Die Geschichte a sich, also die gesamte Idee dahinter, fand ich eigentlich gut. Durch die unsympathischen Charaktere und dem Schreibstil, fand ich jedoch, dass die Idee nicht wirklich gut umgesetzt wurde. Ma hat nicht mit wirklich mit den Charakteren mitgelitten und das Ende war sehr vorhersehbar.

Fazit:
Also, die Idee hinter dem ganzen fand ich echt gut. Der Schreibstil war allerdings nicht meins und hat mir ein bisschen die Spannung geraubt. Die Charaktere fand ich eher unsympathisch, der Anfang war etwas verwirrend und das Ende sehr vorhersehbar. Wie ihr euch denken könnt, ist das Buch nicht gerade auch meiner Top 10 Liste gelandet, aber wer nach einer angenehmen Abenteuergeschichte für Jugendliche sucht, mit mäßiger Spannung ist hier richtig. Es war nur meine Meinung und vielleicht findet ein anderer es echt wundervoll, man weiß nie.

Viel Spaß beim Lesen
Lotti




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